Nur eine Liebe mehr genügt,
zu ändern diese Welt von Grund.
Schaut, wie sie jeden Zorn besiegt,
und jedem Grau setzt neues Bunt.
Ihr Lächeln tilgt wohl alle Schatten,
die weiter wüchsen, bis zur Nacht,
drum sollt ihr sie auch euch gestatten,
nur eine Liebe, welche Macht!
Hab‘ einen Korb von ihr bekommen,
nur leider ist er viel zu klein.
Hätt‘ sie ’nen größren doch genommen,
packt‘ in ihn ich meinen Kummer ein.
Junge, in deines Lebens Mai
wirfst du die Liebe zum Fenster raus:
und in fünfzig Jahren ist alles vorbei,
dann schenkt man dir den letzten Strauß.
Ich habe dich getroffen,
du gingst zu rasch vorbei!
Wie gern würd‘ ich doch hoffen,
so gingen mal wir zwei..!
Mit hundert Augen,
sah zweie ich nur!
Keine Schönheit
vermag mehr zu fesseln
als jene,
die beständig weiß
voll Güte ihren
Geist zu öffnen.
Das gleiche Licht,
daß morgens findet
dich wieder, brennt
in fremden Augen.
Und trägt es seine
Sonnenfäden
zu anderen,
sie zu erhell’n,
bricht’s schmerzend sich
allein auf dir nur,
bricht’s schmerzend sich
auf deiner Haut.
Es kann niemals
im Leben gleichen,
das Licht dem Lichte
doch vereint
es Fremdes stets,
in seinem Dasein,
dem Lächeln unter
Tränen gleichend…
Nichts von allem um sie bemerkten,
verspürten die beiden, die eng
umschlungen standen, vor der Ecke
eines bröckligen Hauses.
Nichts von allem, auch nicht jenen
hochmotivierten Hund,
der beinhebend den Segen,
den seinen, ihrer Liebe gern gab.