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Neuerscheinung


 
1044 Texte gefunden:

Gemäß ihres späteren Gepfähltwerdens, lernen Satiriker das Reiten auf Spitzen sehr schnell. […]

Auch Gedankendealer bedienen sich der Aphoristik. Einen Dienst tuen sie ihr damit kaum. […]

Bücher schlagen auch uns auf. […]

Auch aus dem buchstäblichen Nichts, läßt sich noch allerhand Verdruß bereiten. […]

Möchtegernautoren schreiben häufig auch mal ab, gute wirklich nur an. […]

Manch Aphoristiker ist immer erst in der Wüste bei Stimme. […]

Mit einem Lieblingsautor schläft man auch bewegter ein. […]

Geschichtsbücher werden meist zu patriotisch übersetzt. […]

In der Bibliothek ist oft alle Weisheit verborgen. Sie nicht preiszugeben, bedarf es einiger geschickter Wächter. […]

Betschwestern erkennt man auch am dickeren Gesangsbuch. […]

Aphorismen sollte man nicht zu vorschnell applaudieren, sonst begeben sie sich in der nächsten Generation auf die andere Seite. […]

Ungelesene Bücher bleiben oft besonders treue Begleiter. […]

Betreffs des ihnen folgenden Inhaltes, sollten einige Bücherschutzumschläge extrem häßlich gestaltet sein. […]

Verliehene Bücher packt oft genug die Reiselust. […]

Aphoristiker sollten niemals Amen sagen. […]

Literatur ist nicht zum Anhäufen von Wissen, sondern vor allem auch zum Erreichen erhöhter Wachsamkeit da. […]

Auch das Ansehen von Dichterfürsten, verdarben oft deren Hofschranzen. […]

Überflogene Bücher wirken danach trotzdem merkwürdig zerlesen. […]

Allen unablässigen Literaturstreithammeln, wünsche ich vereinfachend ein vielfaches Göthen von Berlichingen. […]

Handbüchern droht ein schnelleres Abgegriffensein. […]

Wozu Dichterfürsten, wenn auch diese über viele analphabetische Leibeigene gesetzt sind. […]

Hat ein Dichter Freigang ins Leben, sollte er einen sehr sicheren Blindenhund dabei haben. […]

Freie Autoren werden schwieriger druckreif, als ihre inhaftierten Kollegen. […]

Der Mensch bleibt ein sehr genügsamer Geist. Funktionieren seine sogenannten vier Buchstaben, verzichtet er aufs restliche Alphabet. […]

Und ich sage ihnen, sie haben keinen Gichtknoten im Ohr, sie haben nicht einmal die Gicht! Den Konfirmandenkaugummi hätten sie dazumal wohl doch besser ins Gesangbuch stecken sollen. […]

Des Esels Toleranz währt auch nur zwei Buchstaben lang. […]

Lesebuchreife bedeutet in vielen Fällen nur entsprechend zensiert und bis zur Gefälligkeit verstümmelt. […]

Ein Buch kann nie die Seiten wechseln. […]

Auch alphabetische Wucherungen scheinen zu mancher Literatur zu führen. […]

Bücher haben der Repräsentation bourgeoisierter Vergeistigung zu dienen, dies betrifft in ihrer Rolle auch die Frauen, sie mögen drum nie mit Eselsoren im Umschlag erscheinen. […]

Will keiner sie hören oder haben, ist schnell von freien Texten die Rede. […]

Zu Fastenkuren sollte man, therapieverbunden das Lesen von Kochbüchern verordnen. […]

Bibliothekare ähneln Hirten, sie schützen das ihnen Anvertraute vor den Wölfen, können es aber selbst kaum genießen. […]

Ehrliche Autoren bleiben dennoch jene, die ihre Mißschöpfungen nicht zu verhüllen trachten. […]

Aphorismen schließen sich so mancher Meinung äusserst hinterhältig an. […]

Feiert die Literatur Weihnachten, kommt der Aphoristiker als Knecht Ruprecht mit der Rute auf den Plan. […]

Jeder vermeintliche Autor von Rang, legte sich zumindest ein Verführerpseudonym zu. […]

Hinterwäldlerische Bäche rauschen noch wie aus dem Heimatfilmdrehbuch gesteuert. […]

Auch Hänsels und Gretels bratende Hexe, verbuchte die Inquisition als Erfolg. […]

Schwillt die Zensur an, so mit ihr auch die Anzahl der unbekannten Dichter. […]

Ein Rezeptbuch der Henkersmahlzeiten, wäre in mancher Diktatur durchaus angebracht. […]

Duck-dich ist gegen den Krieg, gegen unmäßiges Essen, gegen sexuelle Ausschweifungen, Trinkorgien, zu vieles Bücherlesen, spätes Schlafengehen, Abweichen vom vorgezeichneten Weg, […]

Auch manch Aphorismus ward sozusagen auf frischer Tat erdacht. […]

Gedruckte Bücher scheinen über eine bereits sehr gefestigte Meinung zu verfügen. […]

Mittagessen des Ästheten: Hexametersuppe, Flußnovelle, in aphoristischem Oel, zu gefüllter getrüffelter Tragödie, kandiertes Epigrammdessert, Limerickkäse. […]

Zum Wohnungsschmücken verlieren auch Bücher nicht ihre Bedeutung. […]

Manche Bücher verbreiten heimlich auch ungedruckte Wahrheiten. […]

Als das Papier mal wieder reduziert wurde, desertierte auch der Reiseschriftsteller zu den Aphoristikern. […]

Aphorismen haben nicht zu erläutern, sondern eher stutzig zu machen. […]

Blutige deutsche Wirtshausköpfe werden folkloristisch verbucht, blutende Asylanten schon hin und wieder als zukünftige potenzielle Mörder. […]