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Neuerscheinung


 
80 Texte gefunden:

Falter, anmutig,
dein Sonnenschweben, behend`
verschönt es die Welt. […]

Letzte Nacht träumte
ich von ihr, wachte froh wie
beunruhigt auf. […]

Mit hundert Augen
nur zwei blaue bestaunen
nie reichten sie aus. […]

Blume, du helle,
allein dein Dasein negiert
jedes Weltengrau. […]

Die Dornenhecke,
wuchs sie golden, möcht`manchen
Prinz verführen schon. […]

Beschleunigt tropfte
wohl der Regen hernieder,
trieb ihn auch die Angst? […]

Steigende Fluten,
nicht ein Erdenerglühen
kühlt dennoch ihr aus. […]

Steppe des Nordens,
macht uns bald deine Kargheit
zum Urmensch erneut. […]

Sah feucht ein Mädchen
strahlen im Regen, fühlen
lehrte es mich neu. […]

Schwindende Tiere,
gehn‘ voraus wohl den Menschen,
wohin nur ziehn‘ sie? […]

Unwetter kamen,
über Menschen, ungeschützte,
schutzlos auch vor sich. […]

Welch Erderwärmung,
doch in uns fährt ein Frösteln,
wie immer zu spät. […]

Klimaauslese,
welch ein wettersicherer
Prophet schwor auf sie. […]

Es siegte das Wetter,
über jedes Empfinden,
nur nicht über sich. […]

Traurige Fahrten,
ohne Herz an der Seite,
teilend den Schweiß. […]

Kellnernder Nahwuchs,
in ionischer Hitze,
bliebst fröhliches Kind. […]

Herbstkastanien,
in der Fremde, wie streckte
nach ihnen man sich. […]

Reisen im Kopfe,
ihr bleibt körperlich spürbar,
verändertet mich. […]

In schönen Orten,
saß jedes Jahr trauriger
er nur in Cafes. […]

Statt eines Apfels
verführte wohl der Hopfen
den Adam so rasch. […]

Lebensparabel,
nach solch grünendem Blühen
welch herber Genuß. […]

Grünende Pflanze,
gilbst du manches Gesicht noch
mit der Jahre Durst […]

Bier floß in Strömen,
verwässerte einige
Beziehungen bald. […]

Stetiges Ufer,
welch unendlicher Halt doch,
schwächrer Lebensfahrt. […]

Blume, gewachsen,
über hindernde Kräuter
entgegen dem Licht. […]

Dem Wasserfalle,
der wohl gänzendste Tropfen,
so sonnenerhellt. […]

Freiheit des Geistes,
ihren Zügen ablesbar
belebendes Sein. […]

Lachende Anmut,
einem Frühling so ähnlich,
der tief sich verzweigt. […]

Strahlender Schimmer,
Augentief. Kupfern bekrönt
diese Helle sich. […]

Gespinst, du helles,
glitzernd deinem Ufer blaut
sommerfarbnes Licht. […]

Von Anmut regiert
weiß auch der Geist, dich schönend
zu erbringen nur. […]

In blauen Steinen,
hell umgrenzt, lebt Anmut, sich
der Welt gewinnend. […]

Kein Rosenblatt gleicht
seinem Nachbarn, lernt schätzen
diese Vielfalt auch! […]

So sprach der Gärtner
zu seinen Blumen: „Frieden
atmet in die Welt“. […]

Rose, gepflückt beim
Feld der Ehre, blutrot mahnst
uns Lebende du. […]

Der Blumen kurzes
Leben meistert worüber
mancher ewig sann. […]

„Die Stacheln“, sprach der
Prinz, „Dornröschen, die Stacheln,
bist du sie auch wert“? […]

Betörend nimmt in
Rosenorten das Leben
seinen Siegeslauf. […]

Die jungen Dornen,
Gartenwächter, der Kindheit
stechen heut` nicht mehr! […]

Dämmerungswetter,
mischst das Licht mit dem Dunkel,
so unendlich tief. […]

Leuchten des Krieges,
Mündungsfeuer, eil’ Nacht uns
doch rettend herbei. […]

Ein helles Lächeln,
trug durch nachtdunkle Straßen
meine Zuversicht. […]

Dem Weltendunkel,
kann ein einziges Leuchten
sein Schwarz doch entziehn’! […]

Kühlender Schatten,
ziehst herab mir die Lider,
führst in Träume mich. […]

Gegenlicht hellte
ihr Gesicht in der Dämm’rung
sekundenschnell auf. […]

Du warst mein Leuchten.
Gab dir nur meinen Schatten,
zitternd schwandest du. […]

Ihr falben Streifen,
Morgenboten, laßt im Schlaf
verbleiben mich noch. […]

Lichtkringel fielen,
durch Laubeslücken, malten
behende auf mir. […]

Gelbliche Finger,
drangen in meines Fiebers
dunklen Vorhang ein. […]

Sanftheit, dein Wesen,
Energie ist ihm eigen,
so Mädchenbeschwingt. […]